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Handwerkskammer

Starkes Handwerk. Starke Kommunen. Vollversammlung beschließt Positionspapier zur Kommunalwahl

Vollversammlung verabschiedet Positionspapier zur Kommunalwahl

„Starke Handwerk. Starke Kommunen.“ – unter diesem Motto hat die Vollversammlung der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim ein Positionspapier zu den Kommunalwahlen in Niedersachsen am 12. September verabschiedet. Es enthält eine Zusammenfassung der aktuellen mittelstandspolitischen Positionen des regionalen Handwerks mit kommunalem Bezug. 

Kammerpräsident Reiner Möhle wies anlässlich der Verabschiedung des Papiers auf die engen Beziehungen zwischen Handwerk und Kommunen hin: „Das Handwerk ist oft der wichtigste Arbeitgeber und Ausbilder in einer Kommune.“ Es trage maßgeblich zur positiven Wirtschaftsentwicklung in der Region bei. „Handwerksbetriebe sind in der Regel eng verbunden mit dem eigenen Ort und stärken das bürgerschaftliche Engagement in den Kommunen, ob im Verein, in der Freiwilligen Feuerwehr, in der Kirche oder in der Kommunalpolitik selbst“, betont Möhle, der insbesondere auf die immens wichtige gesellschaftliche Rolle der „Wirtschaftsmacht von Nebenan“  gerade auch im ländlichen Bereich verwies. Möhle: „Gerade hier ist das Handwerk ein zentraler Pfeiler der mittelständisch geprägten Wirtschaft und unsere rund 11.000 Betriebe mit ihren rund 100.000 Beschäftigten sorgen für gute und krisensichere Ausbildungs- und Arbeitsplätze“, so der Kammerpräsident, der auch die Steigerung der Ausbildungsquote von +22 % im Vergleich zum letzten Jahr betonte: „Wir sind aufgrund dieser hervorragenden Zahlen unseren Ausbildungsbetrieben im Handwerk zu großem Dank verpflichtet, denn nur durch deren Initiative rangiert unser Kammerbezirk weiterhin unter den bundesweit stärksten Ausbildungsregionen im Handwerk“.    

Möhle unterstrich die Rolle der Kommunen als wichtige Auftraggeber für das regionale Handwerk und zuständig für die Standortbedingungen vor Ort hinsichtlich Steuern und Abgaben, Bildung, Infrastruktur und Verkehr. Gerade bei der Bewältigung der coronabedingten Folgen komme es daher noch stärker auf die richtige Weichenstellung vor Ort an. „Wir brauchen verlässliche und motivierende Rahmenbedingungen für das Handwerk, die eine nachhaltige Entwicklung von Betrieben ermöglichen, die regionale Wertschöpfung fördern und den Gründergeist stärken“, so Möhle abschließend.

Positionspapier