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Handwerkskammer

Klimapaket fördert Modernisierungsmaßnahmen

Modernisierungsanreize und Fördermaßnahmen machen 2020 aus Sicht des Handwerks zum „Jahr der Heizung“

Wie von den Handwerksorganisationen nachdrücklich empfohlen, hat die Politik es nicht nur bei Ankündigungen für mehr Klimaschutz im Heizungskeller belassen. Der Gesetzgeber hat sehr zügig konkrete Vorgaben und Richtlinien beschlossen, die den Eigenheimbesitzern und Betreibern von Heizungsanlagen verlässliche Investitionsentscheidungen ermöglichen. Darauf weist jetzt die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim hin.

„Die Betriebe des Heizungsbauerhandwerks sind die eigentlichen Klimaschützer im Wärmemarkt und sie sind in diesem Sinne die wichtigsten Berater modernisierungsbereiter Anlagenbetreiber“, erklärt Kammerpräsident Reiner Möhle, der eines zudem richtigstellt: „Schlagzeilenträchtige Fehlinformationen wie das angebliche Verbot von Ölheizungen sind stattdessen in die Welt gesetzt worden, wobei moderne Aggregate mit diesen fossilen Brennstoffen äußerst umweltschonend arbeiten.“ Das führt nach Ansicht des Kammerpräsidenten zu einer Verunsicherung bei den Kunden. „Richtig ist, dass der Staat eine Austauschprämie für alte Ölheizungen zahlt.“ Ein solch modernes Aggregat wird noch weiter betrieben werden können. Ab 2026 sind neu eingebaute Heizölkessel dann nur noch in Verbindung mit erneuerbaren Energien zulässig. Der erneuerbare Anteil wird auch gefördert.

„Das ist nur ein markantes Beispiel dafür, wie wichtig jetzt die Beratung durch das Fachhandwerk ist, zumal die staatlichen Förderungen und Investitionszuschüsse zwingend und ausschließlich die Rechnung sowie die Fachunternehmerklärung des mit der Modernisierung beauftragten Heizungsbauers voraussetzen“, stellt Kammerpräsident Möhle weiter fest und ergänzt: „So gilt für den Klimaschutz im Heizungskeller: auf das Handwerk kommt es an!“