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Das Team bei der Abfahrt zum Hilfseinsatz in Erftstadt
Reker

Handwerk der Region packt an

Kammerpräsident dankt Freiwilligen. Zahlreiche Aktionen von Betrieben und Mitarbeiter*innen. Freistellungen ermöglichen Einsatz. Spendenkonto eingerichtet.

Zahlreiche Handwerkerinnen und Handwerker aus Betrieben im Kammerbezirk helfen den Flutopfern. Insbesondere die freiwilligen Helferinnen und Helfer vom Technischen Hilfswerk und Belegschaften von Handwerksbetrieben aus dem gesamten Kammerbezirk packen mit an, organisieren die Wiederherstellung der völlig zerstörten, verteilen technisches Gerät oder machen schlichtweg sauber.

„Viele Funktionsträger, Innungen und Betriebe haben sofort geholfen und helfen immer noch“, so Möhle der auch selbst seine Kontakte dafür genutzt hat, Maschinen, Werkzeug und Baumaterial zu sammeln, Geld zu spenden oder Verpflegung für Helfer und Flutopfer bereit zu stellen. Möhle: „Die große Solidarität unter Handwerkerinnen und Handwerkern ist enorm und dafür danke ich als Präsident von ganzem Herzen vor allem den Betriebsinhaber*innen, die nicht nur Mittel bereitgestellt haben, sondern auch die Mitarbeiter* innen weiter freistellen, um vor Ort zu helfen“. Schwer getroffen sind auch viele Handwerkerinnen und Handwerker. Betriebe sind zerstört, Maschinen, Material oder der Fuhrpark weggeschwemmt. Auch Material und Maschinen werden vor Ort dringend gebraucht. Aktuell besteht bei vor allem ein hoher Bedarf und Engpass an Hochleistungsbautrocknern/-entfeuchtern, um bei noch nutzbaren Gebäuden Schimmelbefall zu verhindern. Solche Geräte und 30 Freiwillige organisierte beispielsweise Victoria Reker, Auszubildende als Gebäudereinigerin. Die 22-jährige hat innerhalb kürzester Zeit eine Busladung mit über 30 Freiwilligen und viel Material für die Fluthilfe organisiert und ins Flutgebiet gebracht, unterstützt von Betrieben wie auch Bäckereien, die Verpflegung für Helfer und Opfer spenden.