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IHK und HWK präsentieren Ergebnisse der Konjunkturumfrage: Industrie, Dienstleister und Handel verlieren an Fahrt - Handwerk weiter stabil
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Positiver Trend der Betriebszahlen hält an

Trotz Corona: Zahl der Handwerksbetriebe im Kammerbezirk im letzten halben Jahr weiter gestiegen.

Der Zuwachs zum Halbjahresstichtag 30.6. fällt zwar geringer aus als im letzten Jahr, jedoch zeigt der Trend trotz der Corona Krise weiter nach oben. 59 Betriebe mehr zählt die Handwerkskammer seit Jahresbeginn. Ein Indikator für die robuste Handwerkswirtschaft im Kammerbezirk, erklärt Hauptgeschäftsführer Sven Ruschhaupt: „ Wir interpretieren diesen Zuwachs als eine Verstetigung der ausgezeichneten Handwerkskonjunktur der letzten Jahre, auch wenn den Betrieben die aktuelle Krise zu schaffen macht.“ Laut Ruschhaupt trägt die sogenannte „Rückvermeisterung“ erheblich zu diesem Trend bei. Im Februar hatte die Bundesregierung entschieden, die Meisterpflicht in 12 Gewerken wieder einzuführen. „Diese Neuregelung war für viele Betriebe möglicherweise eine Motivation zur Gründung oder Übernahme eines Handwerksbetriebes“, so der Kammerchef weiter.

Trotz des erneuten Anstiegs der Betriebszahlen stellt die Kammer allerdings auch fest, dass sich die bisherige Dynamik verlangsamt hat. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres war der Wert mit +112 Betrieben fast doppelt so hoch. Ruschhaupt: „Ursache ist sicherlich die Corona-Krise, denn die Verunsicherung bezüglich einer Existenzgründung ist wie in allen Wirtschaftsbereichen noch recht hoch.“ Das unter dem Strich dennoch eine Steigerung der Betriebszahlen im Handwerk erzielt wurde, ist insbesondere den Bereichen Metallbau, Straßenbau sowie den Fliesen-, Platten- und Mosaiklegern zu verdanken. Auch Fotografen, Gebäudereiniger und Kosmetiker verzeichnen ein Plus.