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Arm mit Pflaster einer gerade geimpften Person
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Offenes Impfen im Impfzentrum Osnabrück

Ab sofort ist das Impfen ohne Termin möglich

Die sehr hohe Impfquote in der Stadt Osnabrück macht es möglich und nötig: Bürger*innen können sich ab Montag, 19. Juli, im Impfzentrum Osnabrück ohne Termin impfen lassen. Das Angebot gilt für die Erst- und die Zweitimpfung. Voraussetzung ist bei jeder Zweitimpfung, dass die Erstimpfung vor mindestens sechs Wochen stattgefunden hat.

Mit einer Impfquote von 80,5 Prozent Erstgeimpften und 53,2 Prozent bei den Zweitimpfungen ist die Stadt unter allen Landkreisen und kreisfreien Städten in Niedersachsen an der Spitze. Zum Vergleich: Der landesweite Durchschnitt liegt bei 60,1 beziehungsweise 40,7 Prozent. „Selbst wenn nicht alle in Osnabrück Geimpften auch wirklich in der Stadt gemeldet sind, ist dieser Wert ganz hervorragend“, sagt Stadträtin Katharina Pötter, die den Corona-Krisenstab leitet. „Mit dem Angebot, sich ohne vorherige Terminvereinbarung im Impfzentrum impfen lassen zu können, nehmen wir diesen Schwung mit. Ziel ist es erstens, noch möglichst viele Menschen davon zu überzeugen, sich ohne viel Aufwand impfen zu lassen. Zweitens möchten wir den bereits Geimpften die Möglichkeit geben, ihre Zweitimpfung unbürokratisch vorzuziehen und damit schnell den vollen Impfschutz zu erlangen.“ Gerade vor dem Hintergrund der sich ausbreitenden Delta-Variante des Virus ist das besonders wichtig.

Deshalb garantiert das Impfzentrum, dass alle, die sich nach einer AstraZeneca-Erstimpfung impfen lassen, mit einem mRNA-Impfstoff versorgt werden – außer sie wünschen explizit eine Impfung mit AstraZeneca. Zwischen den Impfstoffen von Moderna und Biontech wählen, können sie jedoch nicht. Es ist darüber hinaus möglich, dass die Nachfrage zu Beginn größer ist als das Angebot. Auch zu Wartezeiten kann es kommen. Beim Impfen ohne Termin kommt es nicht nur darauf an, wie viel Impfstoff das Impfzentrum auf Lager hat. Weil selbstverständlich auch weiterhin in nicht geringem Maße Impflinge mit Termin geimpft werden, spielen auch die räumlichen und personellen Kapazitäten eine Rolle.

„Trotzdem können wir in signifikanter Anzahl Menschen ohne Termin impfen und das ist eine sehr gute Nachricht. Das Impfen ohne Termin wird zur neuen Normalität“, so Pötter. Deshalb muss sich niemand, der nicht schon am ersten Tag einen Piks erhält, Sorgen machen, deutlich länger auf die Impfung warten zu müssen. Je besser sich die Impfwilligen auf die Tage verteilen, desto weniger Menschen müssen an einzelnen Tagen abgewiesen werden. „Hier müssen wir zunächst selbst Erfahrungswerte sammeln“, so Pötter. Damit sich die Bürger*innen vorab informieren können, ob noch Kapazitäten zur Verfügung stehen und wie groß der Andrang vor Ort ist, informiert die Stadt hier über die aktuelle Auslastung.

Geplant ist, von montags bis freitags vormittags ab 9 Uhr zu impfen bis die Vormittags-Kapazitäten aufgebraucht sind, aber höchstens bis 13 Uhr. Nachmittags werden die freien Impfungen ab 15 Uhr fortgesetzt, ebenfalls bis alle Kapazitäten für den Tag aufgebraucht sind und höchstens bis zum Schließen des Impfzentrums um 19 Uhr. Vor Ort wird es am Haupteingang des Impfzentrums zwei separate Eingänge geben. Sollte sich eine Schlange Wartender bilden, können Menschen, die einen Termin haben, diese Schlange passieren, um ihren Termin pünktlich wahrnehmen zu können.

Um die Abläufe vor Ort zu beschleunigen, ist es wichtig, dass alle, die sich erstimpfen lassen möchten oder die ihre Erstimpfung nicht im Impfzentrum erhalten haben, den Aufklärungsbogen sowie den Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Covid-19-Impfung, wenn möglich bereits ausgefüllt, mitbringen. Die Dokumente können unter hier heruntergeladen werden.