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Der Ausbilder erklärt der Auszubildenden die Maschine
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Mehr neue Ausbildungsverträge im Handwerk der Region

Handwerkskammer verzeichnet rund 9 % mehr neue Lehrverträge gegenüber 2020. Gesamtzahl aller Auszubildenden leicht rückläufig.

Das regionale Handwerk meldet ein Plus bei den neuen Lehrverträgen. Demnach werden 2.187 Nachwuchshandwerker*innen das neue Ausbildungsjahr beginnen. Das sind 175 oder 8,7% mehr neu abgeschlossene Lehrverträge im Vergleich zum Start des letzten Ausbildungsjahres. Insgesamt lernen über alle Lehrjahre im gesamten Kammerbezirk Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim 6.659 Auszubildende einen handwerklichen Beruf. Das sind 3,2 % weniger als im Jahr 2020.

Die Stadt Osnabrück verzeichnet ein Plus bei den neuen Lehrverträgen von 7,5 %. Im Landkreis sind es +5,2 %. Das Emsland liegt bei +10,5 % und die Grafschaft Bentheim bei +14,2 %. Beim Blick auf einzelne Ausbildungsberufe fällt auf, dass die größte Steigerung bei den Tischlern (von 129 auf 179), und Anlagemechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (von 179 auf 212) zu verzeichnen ist. Aber auch die Bauberufe wie Maurer (105 auf 116), Zimmerer (44 auf 62) sowie Maler und Lackierer (90 auf 112) verzeichnen ein Plus. Kammerweit bilden die über 11.000 Handwerksbetriebe in 70 Berufen aus.

„Die Zahl der Verträge wird sich noch erhöhen, da ein Ausbildungsbeginn zum 1.9. oder später möglich ist“, sagt Anna Brockhoff, Geschäftsführerin des Dezernats Berufsbildung und Recht. Sie stellt die Vorteile einer Ausbildung heraus: „Jeder, der einen Beruf von der Pike auf lernt, hat später viel drauf. Auszubildende können sich im Handwerk einbringen und weiterentwickeln. Egal ob Bau, Mode, Technik, Gesundheit oder Genuss: Wer Bereitschaft und Einsatz zeigt, wird zur begehrten Fachkraft ausgebildet.“ Kammerpräsident Reiner Möhle zeigt sich erfreut über die positiven Daten, die in den kommenden Wochen noch gesteigert werden können: „Das ist eine erfreuliche Tendenz, die zeigt, dass das Handwerk trotz der durch die Corona-Pandemie erschwerten Suche nach Auszubildenden nicht in seiner Ausbildungsleistung nachlässt. Wir sind aufgrund dieser hervorragenden Zahlen unseren Ausbildungsbetrieben im Handwerk zu großem Dank verpflichtet, denn nur durch deren Initiative rangiert unser Kammerbezirk weiterhin unter den bundesweit stärksten Ausbildungsregionen im Handwerk.“

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