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Die neuen Gesellinnen und Gesellen des Grafschafter Handwerks mit Vertretern der Innungen und Ehrengästen
Kreishandwerkerschaft Grafschaft Bentheim

Lossprechungsfeier in Nordhorn

Gewerkeübergreifende Ehrung mit jungen Nachwuchskräften für das Handwerk der Grafschaft Bentheim

Anwesend waren die Innungsobermeister, Vertreter der Prüfungsausschüsse und der Kreishandwerkerschaft Grafschaft Bentheim sowie als Festredner der Vorstand der Bentheimer Eisenbahn AG, Joachim Berends.

Der Grafschafter Kreishandwerksmeister Gerd Hindriks betonte in seiner Festansprache gleich zum Anfang, wie bedauerlich es sei, dass ein kompletter Abschlussjahrgang mit 147 neuen Junghandwerker*innen im Corona Jahr 2020 ohne würdigende Feier ins Berufsleben entlassen wurde: „Das hat uns allen sehr leidgetan und umso erfreulicher ist es, dass wir heute einige der Besten der letzten Prüfung unter uns haben, um diese Leistung zu feiern.“

Die gesamte Wirtschaft sei im Umbruch, erklärte der Kreishandwerksmeister und benannte die Themen im Einzelnen, die für die neuen Junghandwerker*innen zur beruflichen Herausforderung werden: Der Klimawandel mit der Energiewende und den entsprechenden Maßnahmen. Die Digitalisierung, die im Handwerk schon kräftig Einzug gehalten hat, aber noch erst am Anfang steht. Die E-Mobilität, die einen gewaltigen Umbruch in der gesamten KFZ-Branche bedeutet. Hindriks: „Ohne das Handwerk und damit ohne die neuen Gesellinnen und Gesellen sowie zukünftigen Meisterinnen und Meister wird sich kaum einer der aufgeführten Punkte umsetzen lassen.“ Nur mit dem Handwerk können werden die politischen Vorgaben und Wünsche zu realisieren sein, denn die duale Ausbildung biete eine solche Vielfalt an modernen, innovativen, zukunftsausgerichteten Berufen, die mit der entsprechenden Weiterbildung lebenslange Sicherheit böten. Sein Fazit: „Diese Vorteile werden in Zukunft bei der Fülle an Arbeit, die auf uns wartet, noch erheblich mehr werden. Davon bin ich fest überzeugt und Sie können mich beim Wort nehmen.“