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Coronavirus: Auswirkungen auf Ausbildung und Prüfung
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Handwerkskammer öffnet schrittweise Lehrwerkstätten

Gesellenausbildung, Meisterkurse und Weiterbildung beginnen stufenweise ab dem 4. Mai – Lösungskonzepte für anstehende und aufgeschobene Prüfungen

Seit dem 20. April werden schrittweise wieder schriftliche Fortbildungs- und Meisterprüfungen durchgeführt. Alle Prüflinge werden zeitnah über den genauen Termin und den Ablauf ihrer Prüfung informiert. Bereits mitgeteilte Prüfungstermine bleiben bestehen. Ab dem 4. Mai werden in der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim und den Bildungszentren im Emsland und der Grafschaft Bentheim schrittweise wieder Fortbildungs- und Meisterlehrgänge durchgeführt. „Wir werden den Unterricht selbstverständlich unter den geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen gestalten“, erklärt Hauptgeschäftsführer Sven Ruschhaupt.

Für alle mündlichen und praktischen Prüfungen sowie Zwischenprüfungen, Abschluss- und Gesellenprüfungen, die die Handwerkskammer im Kammerbezirk durchführt, werden zurzeit Lösungen entwickelt, die den geltenden Verordnungen entsprechen. Ruschhaupt: „Wie diese in den nächsten Wochen aussehen werden, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht beurteilen, daher bitten wir um Verständnis, dass wir jetzt noch keine konkreten Termine und Abläufe nennen können. Sobald die Rahmenbedingungen feststehen, werden wir das sofort kommunizieren“.

Die Handwerkskammer in Osnabrück und die Bildungszentren in Lingen, Nordhorn, Meppen und Papenburg werden ab dem 27. April für den Publikumsverkehr wieder geöffnet. Die Empfehlung bleibt aber bestehen, möglichst weiterhin alle Beratungen, Antragsstellungen und andere Termine telefonisch, elektronisch oder postalisch durchzuführen.

Laut Landesregierung können sich zumindest Friseurbetriebe darauf vorbereiten unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen sowie unter Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung den Betrieb ebenfalls in der ersten Maiwoche wieder aufzunehmen.

Zudem weist die Handwerkskammer darauf hin, dass die verschickte E-Mail kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de gefälscht ist. Es wird ausdrücklich davor gewarnt auf diese E-Mail zu antworten. Informationen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld erhalten Sie auf www.arbeitsagentur.de.