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Handwerk begrüßt konkrete Pläne zum AzubiTicket

Mobilitätsförderung steigert die Attraktivität der Dualen Ausbildung

„Die Bildungsinfrastruktur in einem Flächenland – wie Niedersachsen – zu sichern und über ein AZUBI-Ticket die Attraktivität der dualen Ausbildung zu steigern“, begrüßen wir ausdrücklich, lobt Karl-Wilhelm Steinmann, Vorsitzender der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen (LHN), die Ankündigung des Wirtschaftsministers. „Damit wird die Mobilität der Auszubildenden gestärkt und die Erreichbarkeit der für sie relevanten Bildungsstätten überall in ganz Niedersachsen besser gewährleistet. Eine umfassende Mobilitätsgarantie während der Ausbildung kann zu einem Attraktivitätsfaktor der dualen Ausbildung werden“, betont Steinmann in diesem Zusammenhang.

Nur so werden auch in den Köpfen junger Menschen und deren Eltern Entfernungen während der Ausbildung nicht mehr so relevant sein. Überall dort, wo keine ÖPNV verfügbar ist, kann ein AZUBI-Tickets durch einen alternativen Mobilitätszuschuss ergänzt werden. Es gilt, junge Menschen über die Ausbildungszeit hinweg im besten Sinne „zu mobilisieren“ und ihnen damit mehr Ausbildungsalternativen zu ermöglichen.

Für die Einführung eines AZUBI-Tickets setzt sich das Handwerk bereits seit geraumer Zeit ein. Das entsprechende Positionspapier wurde bereits 2018 veröffentlicht – abrufbar über die Homepage der LHN. „Wir begrüßen daher, dass die Sache nun Fahrt aufnimmt und freuen uns über die Initiative und konkreten Aussagen des Wirtschaftsministeriums vom 28. April“, macht Dr. Hildegard Sander, Hauptgeschäftsführerin der LHN, deutlich.

Für detailliertere Informationen können Sie sich das Positionspapier anschauen.