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Die chinesische Delegation informierte sich bei der Kammerspitze der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim über die Bedingungen des dualen Berufsausbildungssystems im Handwerk

Chinesen zu Gast beim Handwerk

Chinesische Delegation der Osnabrücker Partnerstadt Hefei informiert sich über duale Berufsausbildung im Handwerk

Kammerpräsident Reiner Möhle begrüßte die 15-köpfige Delegation, die als Gast des Hochschulzentrums China (HZC) der Hochschule Osnabrück die Region besucht. Bei der Gruppe handelt es sich um Berufshochschulpräsidenten. Die chinesischen Berufshochschulen sind eine Mischung aus Berufsschule, Berufsakademie und Fachhochschule.

Die Teilnehmer zeigten sich begeistert über die modernen Lehrwerkstätten des Berufsbildungs- und Technologiezentrums der Handwerkskammer. Insbesondere das hohe Ausbildungsniveau und die enge Verzahnung von Berufsschule und Betrieb, sowie die Karrieremöglichkeiten im dualen Berufsausbildungssystem des Handwerks imponierten den chinesischen Experten sehr, die sich unter der Leitung von Prof. Dr. Hendrik Lackner, Leiter des HCZ’s, über verschiedene Bildungsinstitutionen der Region informierten.

Gerade die Rolle des Handwerks als eigenständiger Wirtschaftsbereich mit einer effektiven Selbstverwaltung und der starken Rolle des Ehrenamtes interessierte die Chinesen sehr. Auch die Funktion und Organisation der Handwerkskammer und deren Rolle bezüglich der standardisierten Berufsausbildung und Weiterbildungsmöglichkeiten stießen auf enormes Interesse. „Überrascht war die Delegation von der guten Zusammenarbeit zwischen Kammer und Handwerksbetrieben“, erläuterte Kammerchef Sven Ruschhaupt, der betont, dass sich ausländische Delegationen immer wieder sehr interessiert über das Erfolgsmodell der dualen Berufsausbildung im Handwerk angesichts der geringen Jugendarbeitslosigkeit zeigen: „Wir haben hier in Deutschland ein System, um das uns andere Länder durchaus beneiden“, stellt Ruschhaupt als Resümee fest.