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Ausbildungsberatung

Ausbildungsverträge steigen um 8,4 Prozent

Zum Startdatum 1. August liegen der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim 2465 neue Ausbildungsverträge für das Jahr 2018 vor. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme von 192 Auszubildenden, ein Plus von 8,4 %. Am häufigsten besetzt wurden Kfz-Mechatroniker, Anlagenmechaniker, Tischler und Maurer. Ein leichtes Minus verzeichneten die Konditoren und Fleischer.

„Insgesamt ist die Zunahme von Ausbildungsverträgen erfreulich“, sagt Harald Schlieck, Geschäftsführer des Dezernats Berufsbildung. Er sieht die handwerklichen Ausbildungsberufe gut aufgestellt: „Mit neuen Techniken, neuen Einsatzgebieten und noch stärkerer Kundenorientierung passt sich das Handwerk ständig an die Entwicklungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft an. Auch für die Digitalisierung der Arbeitswelt und den veränderten Qualifikationsbedarf ist die berufliche Bildung gut aufgestellt.“ Zudem gehen laut Schlieck die Betriebe anders auf die Jugendlichen zu: „Unsere Bemühungen zur nachhaltigen Steigerung der Qualität der Ausbildung zeigen Wirkung.“

In den kommenden Wochen rechnet die Handwerkskammer weiter mit Bewegung auf dem Ausbildungsmarkt. Unversorgte Schulabgänger können sich persönlich beraten lassen oder sich über die Internetseiten und Lehrstellenbörsen des Handwerks informieren. „Die Lehre ist der solide erste Schritt auf der Karriereleiter. Gesellinnen und Gesellen werden Meisterinnen und Meister ihres Faches, werden Betriebswirte des Handwerks, gründen ein Unternehmen oder übernehmen einen Betrieb im Generationswechsel. Für welchen Weg sich die jungen Leute auch entscheiden: Im Handwerk gestalten sie Zukunft“, sagt Harald Schlieck.